Die Wissenschaft slamt im Wald – siebter Science Slam zum zweiten Mal als Open Air

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Foto: Grafik von Peripherie, pq-world GmbH

„Ein Sommerabend mitten im Wald und dabei wird Wissenschaft mit einer Prise Humor und Spielerei serviert.“ So beschreibt die Odenwald Akademie ihren diesjährigen Science Slam, der für den Sonntag, 3. Juli von 20 Uhr an auf dem Spielplatz der Kulturen am Stadion in Michelstadt geplant ist. Einlass ist um 19 Uhr.

Unter dem Motto: Sommer, Wald, Wissenschaft veranstaltet diese in Zusammenarbeit mit Sound of the Forest e.V. bereits zum zweiten Mal einen „Open Air Science Slam Odenwald“. Mitten im Wald haben junge Wissenschaftler die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Hierbei haben diese innerhalb zehn Minuten die Chance, möglichst einfallsreich darzustellen, an welche Themen sie geforscht haben. Dabei dürfen die wissenschaftlichen Slammer alle Hilfsmittel benutzen, die sie benötigen.

Mit von der Partie ist der theoretische Physiker Dr. Sascha Vogel von der Goethe-Universität in Frankfurt. Er wird demonstrieren, wie „in Hollywood-Filmen Physik dargestellt wird“. Fabian Oberfahrenhorst präsentiert „Friedhöfe im Mittelalter“ und Uli Pflug „Deutschland als Pflegefall“. Beide Wissenschaftler kommen aus dem benachbarten Darmstadt. Insgesamt werden fünf bis sechs Slammer erwartet.

Der Schriftsteller, Erfinder des Science Slam und Lehrer an einer beruflichen Schule, Alex Dreppec, führt dabei durch den Abend.

Der Wissenschaftler, der das Publikum am meisten überzeugt, erhält eine besondere Auszeichnung. Der Sieger bekommt als Preis ein Unikat aus der „Berufsfachschule für das Holz und Elfenbein verarbeitende Handwerk“. Dieses ist gestiftet vom Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis. „Wir wollten Wissenschaft mit Handwerk zusammenbringen“, erklärt Raquel Jarillo von der Odenwald-Akademie. Zudem werden die Schüler und Schülerinnen, die den Preis erstellt und gestiftet haben, ebenfalls vor Ort sein.

Als spezieller Gast sorgt außerdem ein „Loop Station Artist“ aus dem Odenwald für Unterhaltung. Hans Schroll bastelt vorwiegend Musik auf seiner Loopstation, wie aus seiner Facebook-Seite hervorgeht. Hierbei macht er unterschiedliche Töne mit seiner Stimme und zeichnet diese auf. Musikinstrumente im klassischen Sinne werden nicht benutzt. Die einzelnen Töne legt er in eine Schleife (Loop) und am Ende demonstriert er das zusammengesetzte Musikstück als ein Ganzes. „Das hört sich an, als ob eine Band auf der Bühne steht“, erklärt Jarillo abschließend.

Info:

Der Eintritt kostet 12 Euro. Schülerinnen und Schüler, Studierende, Mitglieder der Odenwald-Akademie und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten die Eintrittskarte für zehn Euro.

Die Tickets können im Auftrag von Sound of the Forest e.V. im Vorverkauf als „Print@Home Ticket“ käuflich erworben werden. Zudem sind auch Tickets an der Abendkasse erhältlich.

Clarissa Yigit

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