Rasanter Odenwälder Vizemeister

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Fabian Kreim in seinem BMW – trotz eines Unfalls ganz vorne mit dabei. Foto: privat

Der Vizemeister im BMW M2 Cup kommt aus dem Odenwald. Fabian Kreim hat es nach drei Rennen an einem Wochenende zweimal auf das Podium geschafft, einmal gab es einen Ausfall.

Zuvor hatte Fabian Kreim sechs Punkte Vorsprung in der Meisterschaft vor dem zweitplatzierten Maxime Oosten. Weil zuvor auf dem Red Bull Ring nur ein Rennen gefahren werden konnte, gab es in Hockenheim insgesamt drei Rennen zum Saisonende.

Im ersten Rennen ging das Titelduell zwischen Fabian Kreim und Maxime Oosten eng zu. Am Ende siegte Oosten vor Kreim auf Platz zwei liegend. Im zweiten Rennen kam es zum Ausfall. Durch eine Kollision, gleich zu Anfang des Rennens, musste er sein Fahrzeug mit einem Defekt abstellen.

Kreim: „In Hockenheim ist im Rennen die erste Kurve immer sehr weitläufig. Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass jemand außen herum überholen wollte. Er befand sich in der Auslaufzone und war zurück auf die Strecke gekommen, als ich auf dem Weg zur zweiten Kurve war. Daher hatte er mich getroffen und meine Spurstange brach direkt durch diesen Aufprall. Somit hatte ich keine Chance mehr zu bremsen oder zu lenken.“

Sein Kontrahent im Titelkampf wiederum gewann auch das zweite Rennen und das Sonntagsrennen. Am Ende überwog die Freude von Fabian Kreim darüber, zweimal das Podium bei seinem Heimrennen auf dem Hockenheimring erreicht zu haben, darüber, nur knapp die Meisterschaft verloren zu haben: „Aber am Ende kann ich sagen, dass ich von zwölf Rennen in diesem Jahr elf Mal auf dem Podium stand.“ red

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