Nun ist es offiziell: Pyrotechnik statt Giftköder

Die Nachricht über gefundene Giftköder hat in der vergangenen Woche für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt steht fest: Bei den in Reinheim, Groß-Bieberau, Roßdorf und Ober-Ramstadt aufgefundenen Gegenständen handelt es sich um Reste von Feuerwerkskörpern.

Nach Silvester hatten mehrere Bürgerinnen und Bürger die Polizei und Ordnungsämter verständigt und die vermeintlichen Giftköder gemeldet. Diese konnten insbesondere auf Privatgrundstücken entdeckt werden. Da eine Gefahr für Vierbeiner nicht ausgeschlossen werden konnte, warnten die Behörden daraufhin öffentlich die Bevölkerung und baten zur Vorsicht. Dies hatte zur Folge, dass im Laufe des Wochenendes rund 30 Meldungen über ähnliche Funde bei der Polizei eingingen. Diese erstreckten sich von Weiterstadt, Erzhausen, Messel und Darmstadt über Dieburg, Groß-Umstadt, Brensbach und Fränkisch-Crumbach, bis ins Fischbachtal, nach Alsbach-Hähnlein und Eberstadt.

Insgesamt 30 vermeintliche Giftköder, die in Reinheim, Groß-Bieberau, Roßdorf und Ober-Ramstadt gefunden wurden, brachten Polizeibeamte im Laufe des Dienstags zu einem Experten für Pyrotechnik. Dieser bestätigte die Vermutung, dass es sich bei allen dieser Gegenstände um Rückstände von Feuerwerkskörpern handelt.

Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein, nachdem eine Hundehalterin Anzeige erstattet hat. Durch einen Tierarzt aus Reinheim wurden mehrere Hunde mit Vergiftungserscheinungen behandelt. Was genau die Symptome auslöste, steht nicht fest.

(Foto: pixabay)

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