
Frankfurt am Main. Die Mitglieder von Eintracht Frankfurt haben Mathias Beck mit überwältigender Mehrheit erneut zum Präsidenten von Eintracht Frankfurt gewählt. In seiner Wahlrede erläuterte er den 1.215 anwesenden Mitgliedern seine Vision und Ziele für die kommenden vier Jahre. Es ist die erste volle Amtszeit, die Mathias Beck antritt, nachdem er vor zweieinhalb Jahren die Nachfolge von Peter Fischer antrat.
Beck zeichnete für die Mitglieder ein genaues Bild, wie er sich die Eintracht in den kommenden Jahren vorstellt, welche Meilensteine er erreichen möchte und was es dazu benötigt. Mit nachhaltigem Mitgliederwachstum in den mehr als 50 Sportarten des Vereins und der Fanabteilung möchte der 55-Jährige die Marke von 200.000 Mitgliedern erreichen. Um das Wachstum im Sport zu ermöglichen, wird ein besonderes Augenmerk auf der Sportstätten-Infrastruktur liegen. Dabei betonte er die notwendige Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt. Wichtige Kernbereiche seien zudem die Modernisierung der Organisation, Förderung des Ehrenamtes sowie die gesellschaftliche Verantwortung über den Sport hinaus. In Bezug auf den Profifußball skizzierte Beck den künftigen Weg, betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von e. V. und AG und sprach sich dabei klar für 50+1 aus.
„Das war ein langer und emotionaler Abend. Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und das herausragende Votum. Ich übe dieses Amt und die damit verbundenen Aufgaben mit großer Begeisterung aus. In vielen Bereichen unserer Eintracht gibt es noch viel zu tun. Ich habe klare Vorstellungen davon, was ich mit diesem Verein und mit euch in den kommenden Jahren erreichen möchte“, erklärt der alte und neue Präsident von Eintracht Frankfurt Mathias Beck.
Schatzmeister übergibt mit Rekordergebnis
Vizepräsident und Schatzmeister Dominik Berker gewährte den Mitgliedern detaillierte Einblicke in das Geschäftsjahr 2025/26, das auch in wirtschaftlicher Hinsicht äußerst erfolgreich war. Nach Steuern konnte der Verein einen Überschuss von 2,7 Millionen Euro erzielen – so viel wie nie zuvor. Entscheidend dafür waren erhöhte Erträge aus dem Namenslizenzvertrag, mehr Mitgliedsbeiträge und höhere Sponsoringerlöse.
„Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam die Finanzen unseres Vereins auf ein stabiles Fundament und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Ich übergebe mein Amt mit dem guten Gefühl, dass der Verein wirtschaftlich und strukturell hervorragend aufgestellt ist, die Betriebsprüfungen der Altjahre abgeschlossen sind und die Finanzbuchhaltung nahezu vollständig digitalisiert ist. Zudem können wir einen Rekord-Umsatz und ein Rekord-Jahresergebnis vorweisen“, fasste Berker die Ergebnisse in seiner letzten Rede als Schatzmeister zusammen. Er hatte bereits vor der Mitgliederversammlung entschieden, für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen.
Präsidium in bestehender Besetzung angestrebt
Das künftige Präsidium von Mathias Beck soll aus den bestehenden Vizepräsidenten Moritz Theimann, Armin Kraaz, Stefan Minden und Benjamin von Loefen bestehen. Gemäß Satzung erfolgt die Bestellung der Vizepräsidenten auf Vorschlag des Präsidenten im Nachgang der Mitgliederversammlung durch Wahlausschuss und Verwaltungsrat. Mit der Entscheidung ist Ende Oktober zu rechnen. red




