Ende des Mammutbaums beschlossen

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Unten bereits arg ausgedünnt ist der Mammutbaum rechts im Bild. Foto: Sandra Breunig

Viele Diskussionen hat es um den Mammutbaum auf dem Gelände des Kita-Neubaus in der Rudolf-Marburg-Straße in Michelstadt gegeben, am Montagabend haben sich die Stadtverordeten in ihrer außerordentlichen Sitzung mehrheitlich für die Fällung des Baums entschieden. Nur die Fraktion der Grünen stimmte für den Erhalt.

Hintergrund war der Bebauungsplan, der drei Bäume, darunter den rund 50 Jahre alten Mammutbaum, als schützenswert deklarierten. Der BUND hatte in einer öffentlichen Stellungnahme bemängelt, dass die Baugrube bis 1,50 Meter an den Baum heranreicht und somit Wurzelwerk und Baum beschädige.

In der Sitzung wägten die Abgeordneten den Naturschutz gegenüber Sicherheits- und Kostenfaktoren ab. So sei erst im Rahmen der Bebauungsmaßnahmen erkannt worden, dass der Baum durch Pilzbefall beschädigt ist und Astbruch nicht ausgeschlossen werden könne. Zudem koste es rund 30.000 Euro, den Baum zu retten, zusätzliche zukünftige Kosten nicht einbezogen.

Alle Fraktionen außer den Grünen stimmten für die „Entnahme“ des Mammutbaums, der nachweislich nicht zum heimischen Bestand gehöre. Dafür sollen andere, heimische Baumarten gepflanzt werden. sab

Details zur Sitzung folgen in der kommenden Ausgabe des Odenwälder Journal….

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