Demo in Brensbach gegen den „Preiswahnsinn“

Viele Menschen schauen derzeit besorgt auf die Entwicklung der europäischen Strom-, Öl-, und Gaspreise. Infolgedessen steigen auch die Herstellungs- und Transportkosten für Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs deutlich an.

Doris Sauer (78) aus Brensbach ist damit nicht einverstanden: „Ich verstehe nicht, weshalb so viele Leute sich aufregen und trotzdem nichts unternehmen gegen den aktuellen Preiswahnsinn.“ 

Sie hat in ihrem persönlichen Umfeld große Ängste wahrgenommen, besonders bei Nachbarn mit niedrigerem Einkommen. „Sollen sie etwa frieren oder das Auto stehen lassen?“, meint Doris Sauer.

Es sei an der Zeit, der Politik klar zu machen, dass sich das die Menschen im Gersprenztal nicht gefallen lassen. Es gäbe genug Handlungsoptionen des Staates, so beispielsweise Steuersenkungen auf Energiepreise: „Die aktuelle Entwicklung gefährdet auch Unternehmen, damit die Konjunktur und am Ende unsere Arbeitsplätze.“

Die engagierte Rentnerin ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Gersprenztal auf, bei einer Demonstration Flagge zu zeigen.

Die Demo findet am Samstag, 20.11.2021 von 13:30 bis 15:00 Uhr am Gemeindezentrum Brensbach statt. Es werden Gäste erwartet, z. b. der DBG Gersprenztal, die AWO Brensbach, Studierende, Landwirtschaft und der Bürgermeister Rainer Müller.

Symbolfoto: pixabay

1 Kommentar zu „Demo in Brensbach gegen den „Preiswahnsinn““

  1. Schöne Idee. Aber was will die Lokalpolitik dort ?? Die örtlichen Gremien bekommen traditionell wenig zustande und das wenige am ehesten durch Aussitzen, Bremsen und Verhindern. Kaum anzunehmen, dass man sich durch Politvertreter – ausser einem Bilchen mehr im Gemeindeblättchen – irgendwelche Veränderungen erwarten dürfte.
    Landwirtschaft wird garantiert keiner kommen. Die müssen arbeiten 😉

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