Corona-Impfzentrum auf Wiesenmarkt-Gelände

Das Corona-Impfzentrum für den Odenwaldkreis wird auf dem Wiesenmarkts-Gelände in Erbach entstehen.

Darauf hat sich Landrat Frank Matiaske mit Bürgermeister Dr. Peter Traub verständigt. „Ich danke Dr. Traub und der Stadt Erbach dafür, dass das Areal für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung steht“, so Matiaske. Er betont gleichzeitig, dass der Platz für den nächstjährigen Wiesenmarkt wieder frei sein wird.

„Das Gros der Impfungen wird bis Mai/Anfang Juni abgeschlossen sein. Falls es erforderlich sein sollte, wird das Impfzentrum dann in andere, kleinere Örtlichkeiten umziehen“, schildert Matiaske. Nach den Vorgaben des Landes Hessen muss das Impfzentrum in einer Dimension konzipiert und aufgebaut werden, die täglich bis zu 1.000 Impfungen ermöglicht. Wie berichtet, soll es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt bis zum 11. Dezember ein solches Zentrum geben. „Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Kreisstadt den Odenwaldkreis bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt“, so Bürgermeister Dr. Traub. „Wir freuen uns, mit der Zurverfügungstellung des Geländes einen Beitrag zur hoffentlich baldigen Überwindung der Krise leisten zu können.“

Federführend bei der Errichtung des Impfzentrums sind das Gesundheitsamt mit dessen Leiterin Dr. Antje Siebel und die Untere Katastrophenschutzbehörde mit Kreisbrandinspektor Horst Friedrich an der Spitze.

In engem Austausch untereinander und der Verwaltungsleitung wurde ein Konzept erstellt und ein passender Standort gesucht. Parallel dazu werden auch zwei mobile Impfteams gebildet, die zum Beispiel Bewohner von Pflegeheimen aufsuchen, um sie zu impfen.

Das Wiesenmarkts-Gelände ist mit den Bierhallen, genügend Platz für einen zusätzlichen Bau, einer ausreichenden Anzahl von Parkplätzen sowie einer Wasser-, Abwasser- und Stromversorgung ein idealer Standort.

Ausgenommen von der Nutzung im Zusammenhang mit dem Impfzentrum ist die Werner-Borchers-Halle. Auf Details werden sich das Gesundheitsamt und die Untere Katastrophenschutzbehörde verständigen.

Gedacht ist daran, dass auf dem unteren Marktgelände eine Messehalle mit Impfstraßen errichtet wird und die Bierhallen für Logistik- und Verwaltungsbereiche genutzt werden. red

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