Attacke nach Roter Karte: Schiedrichter lag im künstlichen Koma

Zu einer schlimmen Attacke auf den Schiedsrichter ist es am Sonntag, 27.10. im Spiel der Fußball-Kreisliga C Dieburg zwischen der FSV Münster und dem TV Semd gekommen. Das Spiel fand in Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Südhessen statt.
In der 85. Minute beim Stand von 0:2 zückte Schiedsrichter Nils Czekala (TSV Seckmauern) nach einem Foul im Mittelfeld die Rote Karte gegen den FSV-Spieler mit der Rückennummer 12, laut Spielbericht Hayri Gueven.

Der holt daraufhin mit dem rechten Arm aus und schlägt dem Schiedsrichter mit voller Wucht die Faust ins Gesicht. Der Spielleiter ging zu Boden und war mehrere Minuten bewusstlos, während der Schläger, ohne irgendeine Reue zu zeigen oder sich um sein Opfer zu kümmern, vom Platz gelaufen ist. Die ganze Aktion auf dem Spielfeld des FSV Münster ist auf der Videoaufzeichnung eines Zuschauers zu sehen. Der Schiedsrichter wurde schließlich per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Laut Erkenntnissen von Keutz TV News lag der Schiedsrichter zeitweise im künstlichen Koma. „Wir sind geschockt. Es wird immer schlimmer. Ich weiß noch nicht, wie es ihm geht. Ich nehme an, dass er noch untersucht wird, nachdem er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde“, sagte Kreisschiedsrichterobmann Thorsten Schenk. Auch Peter Samoschkoff, Erster Vorsitzender der FSV Münster, der persönlich nicht vor Ort war, zeigte sich betroffen: „So etwas geht gar nicht. Wir werden uns beraten, aber das wird auf jeden Fall harte Konsequenzen haben.“ mos

(Foto: Keutz TV News)

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