Zum Abschied strahlte die Sonne für die Neu-Ruheständlerinnen Ute Nicklas (vorne Zweite von links) und Gertrud Platt-Roßbach (vorne Zweite von rechts). Alles Gute für die neue Lebensphase wünschten (von links) Personalratsvorsitzende Britta Ziefle, Landrat Frank Matiaske, Gleichstellungsbeauftragte Petra Karg, Abteilungsleiter Verkehrswesen Jörg Löb, (Zweite von rechts) Abteilungsleiterin Jugendamt Karin Glabisch und (rechts) Personalentwicklerin Jasmin Müller. Für seine Frau freute sich Stefan Roßbach. Foto: Saskia Hofman

Odenwaldkreis. Nach vielen Jahrzehnten im Dienst der Kreisverwaltung gehen zwei langjährige Mitarbeiterinnen in den Ruhestand. Landrat Frank Matiaske verabschiedete Ute Nicklas und Gertrud Platt-Roßbach im Rahmen einer kleinen Feierstunde und würdigte ihre jahrzehntelange Arbeit für den Odenwaldkreis.

„Sie haben beide Ihr ganzes Berufsleben beim Kreis verbracht – etwas, das gerade in der heutigen Zeit sehr besonders ist“, betonte Matiaske. Zudem seien beide ihren jeweiligen Fachbereichen über all die Jahre treu geblieben.

Ute Nicklas begann 1978 ihre Ausbildung zur Stenosekretärin beim Odenwaldkreis. Nach dem Abschluss wurde die Michelstädterin übernommen und arbeitete fortan in der Kfz-Zulassungsstelle. Dort blieb sie bis zu ihrem Ruhestand im März tätig. Für Abteilungsleiter Jörg Löb war sie über all die Jahre ein „Fels in der Brandung und Aushängeschild“ der Behörde.

Auch Gertrud Platt-Roßbach kann auf eine lange Laufbahn beim Kreis zurückblicken. Nach ihrem Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Darmstadt absolvierte sie ihr Anerkennungsjahr bereits beim Odenwaldkreis. 1983 wurde sie im Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamts eingestellt und blieb dort – abgesehen von zwei Elternzeiten – bis zu ihrem Ruhestand tätig. Sie bildete sich zur Familienmediatorin weiter, wurde Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienmediation und erwarb zusätzlich einen Master in Sozialer Arbeit.

Von 2013 an koordinierte sie vor allem das Netzwerk „Frühe Hilfen“, übernahm aber weiterhin Aufgaben im Allgemeinen Sozialen Dienst. Rückblickend spricht Platt-Roßbach von „einem beruflichen Leben mit sinnvoller Tätigkeit“.

Im Namen des Personalrats überbrachte Britta Ziefle gemeinsam mit Gleichstellungsbeauftragter Petra Karg, Personalentwicklerin Jasmin Müller sowie den beiden Führungskräften Karina Glabisch und Jörg Löb die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt – vor allem Gesundheit für den Ruhestand. red

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