Vandalismus in Erbach – Härteres Vorgehen geplant

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juni 2020 ist in Erbach gleich an mehreren Stellen randaliert worden.

An der Baustelle der Mümlingbrücke haben die Vandalen das dort aufgestellte Dixi-Klo sowie mehrere Bauzäune und Baumaterialien in die Mümling geworfen. Im Erbacher Lustgarten wurden leere Glasflaschen und Verpackungen am Brunnen im Durchgang hinterlassen. In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu Schmierereien, Zerstörungen und Verschmutzungen durch Müll im gesamten Stadtgebiet.

Videoüberwachung?
Bürgermeister Dr. Peter Traub zeigt sich erschüttert über den zunehmenden Vandalismus und verspricht, dass er stärker dagegen vorgehen wird: „Zwar ist Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ein großes Diskussionsthema, aber wir werden hier den vollen rechtlichen Rahmen ausschöpfen.

Zu oft ist in den vergangenen Monaten unsere schöne Stadt von Randalierern verunstaltet worden. Die mutwillige Zerstörung und Vermüllung von städtischen Anlagen ist kein Kavaliersdelikt und muss aufhören.“

Wie härter durchgegriffen werden kann, wird der Bürgermeister nun zum Thema in den nächsten Magistrats- und Stadtverordnetenversammlungen machen. Die Odenwälder Kreisstadt befindet sich dazu in engem Austausch mit der Polizeistation Erbach und bittet auch die Bürgerinnen und Bürger, ein Auge offen zu halten.

Wer den Vandalismus am Wochenende beobachtet hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Polizeistation Erbach (Tel: 06062 9530, E-Mail: PST.ERBACH.ppsh@polizei.hessen.de) zu wenden.

Fotos: Stadt Erbach

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