V. l.: Janet Köbler (Ehefrau), Jörg Köbler, Michael Schwarz (Fraktions- und Vorstandsvorsitzender). Foto: Privat

Breuberg. Die Breuberger Wähler Gemeinschaft (BWG) will ins Rathaus: Jörg Köbler soll bei der Bürgermeisterwahl am 4. April für die Wählergemeinschaft antreten. Die Mitglieder nominierten den 47-Jährigen am 30. September einstimmig. Damit stellt die BWG erstmals seit 26 Jahren wieder einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt.

Rückenwind gibt der Wählergemeinschaft ihr starkes Abschneiden bei der Kommunalwahl im März. Mit 49,18 Prozent der Stimmen erzielte sie nach eigenen Angaben ihr bislang bestes Ergebnis und zog als stärkste Kraft in die neue Legislaturperiode ein. Für die BWG sei die Bürgermeisterkandidatur deshalb der konsequente nächste Schritt, erklärt der Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende Michael Schwarz.

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Köbler ist in Breuberg aufgewachsen und seit vielen Jahren beruflich sowie ehrenamtlich in der Stadt aktiv. Seit 2007 arbeitet er für die Stadt Breuberg, seit 2009 leitet er das Breuberger Freibad. Gemeinsam mit seiner Frau führt er zudem seit mehr als zehn Jahren ein Unternehmen mit Sitz in Breuberg. Darüber hinaus engagiert er sich in Vereinen und gehört seit der Kommunalwahl für die BWG der Stadtverordnetenversammlung an.

„Breuberg ist meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen, hier lebt meine Familie und hier habe ich über viele Jahre beruflich und ehrenamtlich Verantwortung übernommen“, begründet Köbler seine Kandidatur. Nun wolle er seine Erfahrungen nutzen, um sich für die Zukunft der Stadt einzusetzen.

Als Schwerpunkte nennt Köbler eine verlässlich funktionierende Verwaltung, nachvollziehbare Entscheidungen und solide Finanzen. Außerdem will er das Vereinsleben unterstützen und die Entwicklung der einzelnen Stadtteile vorantreiben. Dabei wolle er unterschiedliche Sichtweisen zusammenbringen und Entscheidungen treffen, die langfristig Bestand haben.

In den kommenden Monaten will Köbler in allen Stadtteilen das Gespräch mit den Bürgern suchen und seine Vorstellungen für Breuberg präsentieren. Für den Wahlkampf kündigt der 47-Jährige einen sachlichen und respektvollen Kurs an. red

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