„Flammeninferno“ in Brensbach-Wersau

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Nach dem Brand zweier Wohnhäuser in der Hintergasse in Brensbach sind nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Personen durch das
Feuer verletzt worden. Neben den beiden Wohngebäuden wurden auch zwei
angrenzende Carports sowie drei Fahrzeuge beschädigt.

Foto: privat

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte im Einsatz. Darunter die Feuerwehren aus
Brensbach, Fränkisch-Crumbach, Reichelsheim, Höchst, Erbach, Michelstadt sowie
weitere Einheiten des Odenwaldkreises. Ebenfalls ins Einsatzgeschehen eingebunden waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie Kräfte und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Odenwaldkreis.

Zur Höhe des insgesamt entstandenen Schadens sind noch keine genauen Angaben möglich, er dürfte aber nach erster Einschätzung mindestens im hohen sechsstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch
die Kriminalpolizei übernommen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Brand mittlerweile unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauern gegenwärtig aber noch an.

Die beiden Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Verantwortliche der Gemeinde Brensbach, Bürgermeister Rainer Müller machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen, kümmern sich um nun um geeignete Unterbringungsmöglichkeiten für die Bewohner.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und
Türen geschlossen zu halten. Starker Wind erschwerte die Brandbekämpfung
zusätzlich. Zudem wird die Bevölkerung von Wersau mittels Warnmeldung dringend
gebeten, Trinkwasser vor dem Gebrauch abzukochen. Diese Vorsichtsmaßnahme ist
aufgrund der großen Wasserentnahme für die Löscharbeiten und der damit möglicherweise verbundenen Verunreinigung des Trinkwassers nötig.

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