Erneut Polizeieinsatz bei Erbacher Bäckereien

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Nachdem das Café Zeitlos sowie zwei dazugehörige Bäckereien in Erbach am gestrigen Donnerstag mit Unterstützung von Polizei und Ordnungsamt geschlossen wurden, hat Betreiber Alexander K. die Geschäfte am heutigen Freitag trotz Verfügung einer Betriebsschließung wieder geöffnet.

Am Mittag kam es nun erneut zu einem groß angelegten Polizeieinsatz, um den Beschluss, der vom Gesundheitsamt des Odenwaldkreises auferlegt wurde, umzusetzen.

Gestern hatte es noch bis in die Abendstunden Proteste von rund 150 Menschen gegeben, die gegen die Schließung demonstrierten, heute blieb es hingegen bis auf vereinzelte Beschimpfungen der Polizei durch Passanten und Kunden ruhig. Bisher.

Das Gesundheitsamt hatte die Schließung angesetzt, da es in der Vergangenheit zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Verordnungen gegeben hat. So sollen Angestellte und Inhaber keine Masken getragen und auch Kunden aufgefordert haben, diese abzunehmen.

Der Betrieb hat laut Landratsamt bis auf Weiteres keine Erlaubnis, zu öffnen. Heute sind die Geschäftsräume in Erbach amtlich versiegelt worden. Inzwischen hat K. vor den Laden einen Verkaufswagen hingestellt.

Bürgermeister Dr. Peter Traub will Kante zeigen und begrüßt das Vorgehen des Gesundheitsamtes: „Ich respektiere die unterschiedlichen persönlichen Haltungen zum Thema Impfen und den erlassenen Maßnahmen. Aber auch diejenigen, die diese Maßnahmen für überzogen oder gar falsch halten, müssen sich dennoch an sie halten – und zwar ohne Wenn und Aber. Dies gilt umso mehr, wenn ich – wie im Falle von Herrn K. – Bäckereien und Cafés in unserer Innenstadt betreibe. Es steht nicht im Ermessen von Herrn K., hier eigene Regeln zu erlassen.“

Jetzt sei der Punkt gekommen, wo konsequent gehandelt werden müsse. „Und wir werden dies auch weiterhin tun!“, so Traub. sab
 

5 Kommentare

  1. wegen solchen leuten, müssen wir geimpfte auch alles ertragen.wir haben auch keine lust maske zu tragen,aber es muss halt sein

      • Geimpfte tragen dazu bei, die Pandemie zu bekämpfen und deren Ausbreitung erheblich zu verlangsamen. Ungeimpfte sorgen mit ihren um ein Vielfaches erhöhten Inzidenzwerten für eine Verlängerung der Maßnahmen, für einen weiteren Winter mit Einschränkungen und Masken, abgesagten Kulturveranstaltungen und Zugangsbeschränkungen.
        Ihre Anmerkung, dass man auch sterben kann, wenn man alt ist, führt in‘s Nichts.
        Gehen Sie auch bei Rot über eine Fußgängerampel bei einer stark befahrenen Straße? Springen Sue auch im achten Stockmaus dem Fenster, wenn der Aufzug nicht kommt? Nur weil man stirbt, wenn man alt ist?

  2. 99,9 % meine geimpften Bekannten haben sich nur Impfen lassen, um zukünftig nicht stundenlang in Eiseskälte den Testzwängen zum Opfer zu fallen.
    Sie wissen genau, das die Impfstoffe nichts taugen, aber wer gibt dieses schon gerne zu, wen er in den Brunnen gefallen ist. Am besten sollen andere auch noch reinfallen oder was ?
    Wie gesagt, die Geimpften sind nicht informierte Menschen, welche wissen was Sie in sich spritze lassen, sie machen es nur, weil sie zeitlich keine Tests mehr machen können.
    Der Bäcker trifft überhaupt keine Schuld, denn bei den Discountern, Supermärkten ist Hygiene gar nicht gegeben. Leute fassen sich dauernd an Ihre juckenden Masken mit de Händen, die durchnässt von feuchtem Atem sind. Die Leute sind im Durchschnitt 20 Minuten im Supermarkt. Dann noch alles anfassen und an der Kasse das Kartenterminal mit den feuchten Fingern bedienen. Beim Bäcker gibt es sowas nicht !!!! Ich weiss aus eigener Erfahrung, das beim Gesundheitsamt Menschen arbeiten, die selber Bäcker..Metzger waren, aber sich jetzt im Büro tummeln. Denen war die Arbeit zu anstrengend und Fehler zu suchen ist leichter. Ich würde mir eklig vorkommen, die eigenen Kollegen so an die Wand zu fahren.

  3. echt jetzt? Eine Minderheit meint das Regeln und Maßnahme in einer Solidargemeinschaft für sie nicht gelten und trampeln den Bürger auf dem Kopf herum. Solche egoistische unmoderne Menschen die nicht über ihren Tellerrand schauen wollen haben sich ebenso wie jeder andere in der Gesellschaft zu maßregeln. Diese Menschen trampeln mit ihrem Handeln und Tun auf den Gräber der Toten die diese Pandemie bisher hervor gebracht hat. Es tut weh so etwas zu sehen und es ist nicht verständlich das solche Menschen mit Samthandschuhe angepackt werden. Es muss hier endlich eine Konsequente harte Linie gegangen werden.
    Solche Menschen die sich hier versammeln um etwas von Diktatur zu pöbeln und kreischend durch Odenwälder Gassen zu rennen und meinen sie könnten sich so Gehör verschaffen und Ernst genommen zu werden haben nichts aber auch gar nichts in einer Solidar Gemeinschaft zu suchen.
    Diese Art von Demonstrationen haben alle eins gemeinsam, unsere Demokratie zu unterwandern und aus zuhölen, sie wollen Unruhe stiften und unser Demokratische Gesellschaft stürzen damit sie ihr krudes Politbild festigen können.
    Was da auf der Werner v Siemens stand, diejenigen die von außerhalb Erbach anreisten, und etwas von Diktatur und Willkür ins Megaphon brüllten sind diejenigen die in einschlägigen Telegram Kanäle
    die Nürnberger Prozesse 2.0 haben wollen, sie rennen auf jede noch so erdenkliche Querfurzer Demo um dort über Umsturz und Systemcrash zu faseln.

    Ich hoffe nur das im Odenwald der/die ein oder andere nicht diesen Staatszersetzer verfallen und genauer hinschauen um zu sehen wer der keifende Moloch hinter dem Megaphon ist… 😉

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