Fränkisch-Crumbach. Vergessen Sie GPS und digitale Assistenten – am Samstag, den 30. Mai 2026, regieren im Odenwald wieder die Stoppuhr und das analoge Kartenheft. Der MSC Rodenstein e. V. im ADAC lädt zur 32. Auflage der Rodenstein Classic’s und verwandelt die Region für einen Tag in ein rollendes Museum voller Eleganz und Motorensound.
Das Spektakel beginnt bereits um 07:00 Uhr am Sportzentrum in Fränkisch-Crumbach. Während die Teams bei der Papierabnahme letzte taktische Kniffe besprechen, können Zuschauer die teilnehmenden Raritäten aus nächster Nähe bewundern. Punkt 09:01 Uhr fällt schließlich die Flagge für das erste Fahrzeug.
Die diesjährige Route verspricht Fahrgenuss pur: Über idyllische Nebenstraßen steuern die Piloten zunächst Seidenbuch an, bevor die Strecke einen Abstecher zur Bergstraße macht, um dort die erste Brise Frühlingsluft zu schnuppern. Nach einer Schleife durch den tiefen Süden bei Ober-Absteinach wartet zur Mittagszeit ein ganz besonderer Boxenstopp: In Siedelsbrunn beim MSC Überwald legen die Teams eine Pause ein, um gemeinsam das stolze 75-jährige Bestehen des Partnervereins zu feiern.
Frisch gestärkt führt das Roadbook die Klassiker am Nachmittag über die Höhen der Tromm und Hammelbach durch das sanfte Oster- und Mossautal. Gegen 16:00 Uhr werden die ersten Teams zurück am Sportplatz in Fränkisch-Crumbach erwartet. Dort findet der Tag bei Fachgesprächen, Kaffee, Kuchen und der abschließenden Siegerehrung seinen gebührenden Ausklang.
Natürlich lässt sich die „Rodensteiner Truppe“ ihr Heimspiel nicht nehmen. Mit dabei sind wieder Volkhard Gütte in seinem zeitlosen Mercedes-Benz und Erich Keller, der seinen Fiat Abarth gewohnt sportlich um die Ecken zirkeln wird. Auch das Duo Gilbert Rest und Joachim Gehbauer vertraut auf bewährte Technik und geht erneut im bekannten Opel GT/J an den Start. Ein optisches wie akustisches Highlight verspricht der Auftritt vom Team Jäger & Schmidt zu werden: Sie bringen eine wunderschöne Renault Alpine A110 aus dem Jahr 1977 auf die Piste – ein echtes Stück Rennsportgeschichte.
Ob in der sportlichen „Oldtimer“-Klasse mit kniffligen Orientierungsaufgaben oder in der entspannten „Wanderer“-Gruppe für Genießer – bei der Rodenstein Classic’s zählt nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern das perfekte Zusammenspiel im Cockpit.
Wer Lust auf eine Zeitreise hat und automobile Schätze in Aktion sehen möchte, sollte sich den 30. Mai 2026 fest vormerken. Der MSC Rodenstein freut sich auf viele Besucher an der Strecke und im Zielbereich. Weitere Infos gibt es unter www.msc-rodenstein.de.

