Mit einer innovativen Kombination aus autarker Regenwassernutzung und intelligenter Unterflurbewässerung setzt der Regensammler Maßstäbe in der automatisierten Bewässerung im öffentlichen Raum. Foto: Pluvara

Gießen. Die anhaltende Trockenheit und zunehmende Wasserentnahmeverbote machen nach Ansicht des Gießener Start-ups Pluvara ein Umdenken beim Umgang mit Wasser erforderlich. Das Unternehmen hat ein System entwickelt, mit dem Regenwasser direkt vor Ort gesammelt und später zur Bewässerung genutzt werden kann.

Der Regensammler wird auf einem handelsüblichen IBC-Container montiert und fängt Niederschläge unabhängig von Dächern oder Fallrohren auf. Das gespeicherte Wasser kann unter anderem für Stadtbäume, Grünanlagen, Friedhöfe, Schulgärten, Sportplätze oder private Gärten genutzt werden.

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Nach Angaben des Unternehmens eignet sich das System besonders für Kommunen, in denen bislang keine Zisternen oder andere Anlagen zur Regenwassernutzung vorhanden sind. Ziel sei es, Trinkwasser einzusparen und die Bewässerung öffentlicher Grünflächen unabhängiger von der Wasserversorgung zu machen.

Derzeit wird das System gemeinsam mit dem Gartenamt der Stadt Gießen bei der Bewässerung junger Stadtbäume getestet. Künftig wollen auch mehrere Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen die Technik einsetzen. Geschäftsführer Lukas Duraj betont, Regenwasser müsse künftig konsequent dort gespeichert werden, wo es später während längerer Trockenphasen benötigt werde. red

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