Reinheimer fühlen sich noch sicher — Stadt legt Ergebnisse einer Umfrage vor

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Reinheimer Kernstadt. Foto: Archiv

Reinheim. Die Bevölkerung Reinheims wurde von der Stadt und der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit zu Angstorten, Sicherheitsgefühl und dem Erleiden von Straftaten befragt.

3790 Fragebögen wurden an zufällig ausgewählte Reinheimer ab 14 Jahren verschickt. 725 Fragebögen kamen ausgefüllt zurück, eine Rücklaufquote von etwa 19 Prozent.. Die anonymisierten Antworten ergaben folgendes Bild:
Als subjektive Problembereiche werden bei fast der Hälfte der Befragten undiszipliniert fahrende Autofahrer sowie Schmutz und Müll auf den Straßen und den Grünanlagen empfunden.

Bei den als unsicher empfundenen Orten gehen die Angaben weit auseinander: Fast die Hälfte belegt die Kernstadt mit einem Unsicherheitsgefühle, am niedrigsten mit nicht einmal einem Fünftel der Antworten liegt das Unsicherheitsgefühl in Georgenhausen/ Zeilhard. Die Angstorte liegen vor allem im Bahnhofsbereich, bei den Hauptstraßen, am Freizeitzentrum, dem Stadtpark und auf Spielplätzen.

Der Großteil der Befragten gab an, sich in Reinheim sicher zu fühlen. Tagsüber ist das bei über 96 Prozent der Fall, nachts liegt der Wert bei knapp 79 Prozent. Jedoch scheint das Sicherheitsgefühl über die letzten beiden Jahre etwas abzubröckeln: Gefragt nach dem Sicherheitsgefühl und der Entwicklung dessen in den letzten beiden Jahren empfanden dies etwa 65 Prozent als gleichbleibend und 3,1 Prozent stark verschlechtert, 17,5 Prozent empfanden es als eher verschlechtert. Das eigene Verhalten haben aber 70 Prozent nicht geändert. 13,7 Prozent wurden schon einmal Opfer einer Straftat, bei den meisten waren es Fahrzeugschäden, gefolgt von Betrugsdelikten.

Bei den Straftaten zeigt die Sicherheitsanalyse der Polizei für die letzten Jahre eine sinkende Tendenz: Waren es im Jahr 2019 noch 454 Delikte, so sank diese Zahl auf 438 in 2020 und im Jahr 2021 nur noch 318 Straftaten. Gestiegen ist Hingegen die Aufklärungsquote, und zwar auf 70,4 Prozent für 2021. Die Zahlen für 2022 werden noch erarbeitet.

Die meisten Tatbestände wurden dabei im Bereich der Körperverletzungen aufgenommen (73 Taten), gefolgt von Vermögens- und Fälschungsdelikten (52) und Sachbeschädigungen (50). red

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