Mit Anzeigen auf den Bildschirmen des öffentlichen Personennahverkehrs macht der Arbeitskreis gegen sexualisierte Gewalt auf die Aktion „Einmischen erwünscht“ aufmerksam. Die Gleichstellungsbeauftragten des Odenwaldkreises Jana Brendel (links) und Petra Karg (rechts) schauen sich gemeinsam mit Stefan Reinhardt, Leiter des Geschäftsbereichs Nahverkehr im Odenwaldkreis, die Wirkung in der Mobilitätszentrale in Michelstadt an. Foto: Saskia Hofmann

Odenwaldkreis. Mit der Aktion „Einmischen erwünscht“ will der Arbeitskreis „Gegen sexualisierte Gewalt“ noch mehr Menschen für das Thema sensibilisieren. Die Kampagne ist ab sofort auch auf den Bildschirmen in den Bussen und in der Mobilitätszentrale des öffentlichen Nahverkehrs im Odenwaldkreis zu sehen.

Die Initiative macht darauf aufmerksam, dass sexuelle Übergriffe nicht erst mit unerwünschten Berührungen beginnen. Auch anzügliche Bemerkungen, verbale Belästigungen, aufdringliches Anstarren oder das Versenden eindeutiger Bilder gehören dazu. Ziel ist es, Zeugen zu ermutigen, in solchen Situationen Zivilcourage zu zeigen und Betroffenen zu helfen.

- Anzeige -

Bereits seit 2022 wirbt die Aktion mit Bierdeckeln in Gaststätten sowie Bannern in Schwimmbädern, Sportstätten und Schulen für mehr Aufmerksamkeit. Über einen QR-Code auf den neuen Anzeigen im Nahverkehr können außerdem Verhaltenstipps für Zeugen abgerufen werden. Wer eingreift, soll dabei entschlossen handeln, sich aber nicht selbst in Gefahr bringen und im Zweifel die Polizei verständigen. red

Vorheriger ArtikelRiesenrutsche sorgt für Sommer-Spaß
Nächster ArtikelSchreinerei setzt auf Werte und Hightech

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein