Bild von artMee auf Pixabay

Odenwaldkreis. Auf den ersten Blick eine gute Nachricht: Die Arbeitslosenzahl sank im März von 2.486 auf 2.461 – die Quote bleibt stabil bei 4,7 Prozent. Doch der Blick in die Details zeigt ein gespaltenes Bild. Während die Agentur für Arbeit (SGB III) einen Rückgang um 45 auf 1.001 Arbeitslose vermeldet, stieg die Zahl beim Kommunalen Job-Center (SGB II) um 20 auf 1.460 an. Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften legte leicht zu: von 2.331 auf 2.352. Insgesamt werden dort nun 5.108 Menschen betreut – 72 mehr als im Vormonat.

Positiv: Die Zahl der Arbeitslosen ohne deutschen Pass sank um 35 auf 1.027, auch bei den Frauen gab es einen Rückgang um 13 auf 1.076. Sorgenfalten bereiten dagegen die Jüngeren: Bei den 15- bis 24-Jährigen stieg die Zahl um 17 auf 298. Auch die Altersgruppe 50 plus legte leicht um zwei auf 780 zu.

Hoffnung macht der Frühling: Arbeitsaufnahmen vor allem in Außenberufen nach der Winterpause lassen einen positiven Trend auch für April erwarten. Aktuell sind 378 freie Stellen gemeldet – unter anderem in medizinischen und nicht-medizinischen Gesundheitsberufen sowie in fertigungstechnischen Berufen.

Im Vergleich bleibt der Odenwaldkreis mit 4,7 Prozent unter der hessischen Quote von 6,0 Prozent. Im südhessischen Vergleich liegt der Odenwaldkreis damit vor dem Landkreis Bergstraße (4,8 Prozent). Schlusslicht ist der Kreis Groß-Gerau mit 7,1 Prozent. red

Vorheriger ArtikelRente im Fokus
Nächster ArtikelDrogenfund bei Kontrolle

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein