
Gießen. Noch ziehen Schauer und Gewitter über Deutschland, doch Meteorologen rechnen ab dem Wochenende mit einer deutlichen Wetterwende. In der kommenden Woche könnten die Temperaturen vielerorts auf über 30 Grad steigen, regional sind sogar bis zu 35 Grad möglich.
Experten für Regenwassermanagement sehen darin ein typisches Muster: Auf eine niederschlagsreiche Phase folgt oft eine längere Zeit mit Trockenheit und Hitze. Deshalb raten sie dazu, die aktuellen Regenfälle zum Aufbau von Wasserreserven zu nutzen.
Nach Einschätzung des Gießener Unternehmens Pluvara gewinnt die Speicherung von Regenwasser angesichts des Klimawandels zunehmend an Bedeutung. Niederschläge würden immer häufiger in kurzer Zeit fallen und anschließend von längeren Trockenphasen abgelöst.
Das Unternehmen hat ein System entwickelt, mit dem Regenwasser in handelsüblichen IBC-Containern gesammelt werden kann. Ziel ist es, Wasser für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen oder andere Zwecke vorzuhalten und so Trockenperioden besser zu überbrücken.
Nach Ansicht der Experten beginnt die Vorbereitung auf die nächste Hitzewelle bereits während der aktuellen Regenphase. Jeder gespeicherte Kubikmeter Wasser könne später helfen, Ressourcen zu schonen und die Folgen von Trockenheit abzumildern. red
