Das Foto zeigt am Rednerpult: Harald Staier, 3. v. l. Bürgermeister Jens Fröhlich, 4. v. l. Gewerkschaftssekretär Horst Raupp. Foto: Privat

Höchst. Sie kamen, um zu erinnern: Zahlreiche Bürger haben die Eröffnung der Ausstellung „Die Blutnacht von Höchst 1933“ in der Rathaus-Galerie besucht. Veranstalter war ein Bündnis aus AG Stolpersteine, AWO, SPD, Bündnis Odenwald gegen Rechts, DGB und der Gemeinde Höchst.

Die Schau erinnert an die Ereignisse vom 2. März 1933, als Nationalsozialisten in Höchst blutig gegen Oppositionelle vorgingen. Der damalige SPD-Vorsitzende Wilhelm Fröhlich wurde von SS-Männern erschossen – er wurde nur 34 Jahre alt. Bei der Eröffnung waren auch Angehörige Fröhlichs anwesend, darunter sein Enkel Wilhelm.

Harald Staier von der AG Stolpersteine rief in seiner Rede zu Zivilcourage auf: „Jeder muss für Toleranz und Respekt eintreten, überall und wo immer es nötig ist.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. März während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Ernst-Göbel-Schule. red

Vorheriger ArtikelSchöllenbach sucht Singstars
Nächster ArtikelSchoppeamsel, Sekt und Tanz

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein