Dorothea Roßmann-Schmucker (2. von rechts) und Sabine Schuhmann, Kulturamt Michelstadt (1. von rechts) mit Besuchern des Ukraine-Cafés im Sol i Luna. Foto: Kulturamt Michelstadt

Michelstadt. Was im Frühjahr 2022 als kleiner Treff für geflüchtete Menschen begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil des sozialen Lebens entwickelt: Das Begegnungscafé für Ukrainer in Michelstadt ist heute ein wichtiger Treffpunkt für Austausch, Hilfe und Gemeinschaft.

Initiiert und ehrenamtlich betreut wird das Angebot von Dorothea Roßmann-Schmucker. Ursprünglich entstand das Café im „Sol i Luna“ als geschützter Raum für Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. In einer Zeit großer Unsicherheit sollte es vor allem die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Aus dem anfänglichen Treff entwickelte sich schnell ein regelmäßiger Café-Nachmittag, der inzwischen meist von rund 15 Gästen besucht wird. Das Begegnungscafé beginnt um 15 Uhr und dauert häufig bis etwa 20 Uhr. Im Laufe des Nachmittags kommen immer wieder weitere Besucher hinzu, sodass sich ein lebendiger Austausch entwickelt.

Neben Gesprächen, Spielen und gemeinsamen Aktivitäten spielt auch praktische Hilfe im Alltag eine wichtige Rolle. Besucher erhalten Unterstützung etwa beim Umgang mit dem Jobcenter, beim Ausfüllen von Anträgen, bei Gesundheitsfragen oder bei der Suche nach Praktikumsplätzen.

Wenn parallel der Jugendtreff geöffnet ist, können sich Kinder im oberen Bereich des Hauses aufhalten oder draußen spielen. Dadurch entsteht ein Treffpunkt für alle Generationen, der Familien Raum für Begegnung und Entlastung bietet.

Unterstützt wird das Begegnungscafé vom Kulturamt der Stadt Michelstadt, das das ehrenamtliche Engagement im Rahmen der Gemeinwesenarbeit begleitet. Mit ihrem Einsatz leistet Dorothea Roßmann-Schmucker einen wichtigen Beitrag zur Integration geflüchteter Menschen und stärkt zugleich das Miteinander in der Stadt. red

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