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Dramatische Lage in Breuberg: 1,3 Hektar Wald vom Borkenkäfer befallen

Waldbesitzer werden die dramatische Waldschutzsituation und damit der Klimawandel unübersehbar und spürbar. Dies gilt für Hessen und die benachbarten Länder gleichermaßen und derzeit in starkem Ausmaß für den Stadtwald in Breuberg.

Die Stürme des vergangenen Jahres und die lang anhaltende Trockenheit mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen begünstigten die Borkenkäferentwicklung. Sogar eine dritte Käfergeneration konnte erfolgreich überwintern und in diesem Frühjahr ausschwärmen. Eine rechtzeitige Bekämpfung wird aufgrund der Großflächigkeit und dieser rasanten Entwicklung zunehmend schwierig. Nichtsdestotrotz muss alles daran gesetzt werden, noch intakte Bestandskomplexe zu schützen.

Im Stadtwald Breuberg hat sich der Borkenkäfer in nahezu allen Fichtenbeständen eingenistet. In Wald-Amorbach im Bereich des ehemaligen Pflanzgartens und an der Landesstraße L 3413 Hainstadt in Richtung Wald-Amorbach vor dem Ortseingang, wurden in den vergangenen Jahren bereits mit großem Aufwand einzelne befallene Fichten an der Straße entnommen. Mittlerweile ist aber der gesamte Bestand mit einer Fläche von ca. 1,3 Hektar befallen. Da diese Fichten unmittelbar neben der Straße stehen und auf die Straße stürzen könnten, ist dieser Bestand leider nicht zu halten und muss entfernt werden. Im Anschluss soll langfristig wieder ein klimaresistenter, stabiler und strukturreicher Wald aufgebaut werden.

(Symbolfoto: pixabay)

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