Höchst. Schule, Freizeit, gesellschaftliche Unterschiede – und jede Menge Pflichten: Wie sah das Leben junger Menschen im antiken Rom tatsächlich aus? Dieser Frage geht Arno R. Schäfer bei einem Vortrag des Vereins für Heimatgeschichte Höchst nach. Beginn ist am Donnerstag, 5. November, um 19 Uhr im Hotel Lust am Höchster Bahnhof. Der Eintritt ist frei.
Unter dem Titel „Jugend in der Römerzeit“ beleuchtet Schäfer, welche Rolle Kinder und Jugendliche in der römischen Gesellschaft spielten. Dabei geht es unter anderem darum, ob die Jugend eine Zeit der Freiheit war oder bereits stark von den späteren Pflichten des Erwachsenenlebens geprägt wurde.
Auch soziale Unterschiede, Schule und Freizeit stehen im Mittelpunkt. Schäfer will beispielsweise der Frage nachgehen, welche Bildungsmöglichkeiten junge Römer hatten und womit sie ihre freie Zeit verbrachten.
Der Referent ist in Höchst kein Unbekannter: Schäfer war Bürgermeister der Gemeinde und ist Ehrenvorsitzender des Haselburg-Vereins. Im Rahmen eines Seniorenstudiums an der Goethe-Universität Frankfurt beschäftigt er sich mit antiker Geschichte. Seinen Vortrag ergänzt er mit umfangreichem Bildmaterial.
Der Verein für Heimatgeschichte Höchst lädt alle Interessierten zu dem kostenlosen Vortrag ein. Weitere Informationen gibt es unter www.geschichtsverein-hoechst-odenwald.de. red

