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Odenwaldkreis. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Odenwaldkreis ist im Mai um 35 Personen gesunken. Insgesamt waren 2.467 Menschen ohne Arbeit gemeldet, nachdem es im April noch 2.502 waren. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 4,8 Prozent.

Für den Rückgang ist vor allem die Entwicklung im Bereich der Agentur für Arbeit verantwortlich. Dort waren 972 Personen arbeitslos gemeldet, 39 weniger als im Vormonat. Im Bereich des Kommunalen Job-Centers stieg die Zahl dagegen leicht um vier Personen auf 1.495 an.

Während die Zahl der arbeitslosen Menschen ohne deutschen Pass um sechs auf 1.041 zurückging, wurden in anderen Gruppen leichte Zuwächse registriert. So stieg die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren auf 294 Personen. Auch bei Frauen sowie bei Menschen über 50 Jahren wurden geringfügige Anstiege verzeichnet.

Der Odenwälder Arbeitsmarkt gilt weiterhin als vergleichsweise stabil. Allerdings machen sich nach Angaben des Kommunalen Job-Centers die hohen Ölpreise sowie die weiterhin unsichere Zollpolitik der USA inzwischen bei einzelnen Unternehmen bemerkbar. Vereinzelt komme es bereits zu Personalabbau.

Aktuell sind bei der Arbeitsagentur 368 offene Stellen gemeldet, vor allem im Gesundheitswesen sowie in Verkehrs- und Logistikberufen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies jedoch einem Rückgang von 32,5 Prozent.

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent steht der Odenwaldkreis weiterhin besser da als Hessen insgesamt, wo die Quote bei 5,9 Prozent liegt. Im südhessischen Vergleich belegt der Kreis hinter dem Landkreis Bergstraße mit 4,7 Prozent den zweiten Platz. red

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