Firmenrundgang: Die Schreinerin Brigitte Linke-Kemmer (Mitte) erläutert Landrat Frank Matiaske (Zweiter von rechts) und der Leiterin der kreiseigenen Wirtschaftsförderung, Gabriele Quanz (Zweite von links), wie die jüngst angeschaffte, große Maschine in der Holzbearbeitung eingesetzt wird. Zu den einzelnen Stationen im Unternehmen führen die Firmeninhaber und Geschäftsführer Martin Schlingmann (rechts) und Ina Trautmann (links). Foto: Stefan Toepfer

Bad König-Ober-Kinzig. Die Schreinerei Schlingmann in Bad König-Ober-Kinzig verbindet nach eigenen Angaben modernes Handwerk mit einer klaren Unternehmenskultur. Davon überzeugte sich Landrat Frank Matiaske bei einem Besuch gemeinsam mit der Leiterin der Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises, Gabriele Quanz.

Der Betrieb beschäftigt rund 20 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende, und fertigt sowohl Möbel und Treppen für Privatkunden als auch größere Projekte wie die Ausstattung öffentlicher Gebäude. Erst kürzlich investierte das Unternehmen mehrere Hunderttausend Euro in eine computergesteuerte Holzbearbeitungsmaschine.

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Geschäftsführer Martin Schlingmann und Mitinhaberin Ina Trautmann setzen nach eigenen Angaben auf Verlässlichkeit, hohe Qualitätsstandards und Nachhaltigkeit. Bereits seit 2003 verarbeitet der Betrieb bevorzugt Holz aus heimischen Wäldern und verzichtet im Innenausbau weitgehend auf schadstoffhaltige Materialien.

Auch bei der Unternehmensnachfolge gilt die Schreinerei als Vorbild. Trautmann ist bereits seit rund zehn Jahren Mitinhaberin und soll den Betrieb künftig weiterführen. Landrat Matiaske bezeichnete das Unternehmen als gelungenes Beispiel dafür, wie wirtschaftlicher Erfolg, nachhaltiges Handeln und frühzeitige Nachfolgeplanung zusammenpassen. red

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