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Hessen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „GeoProH“ finden seit dem 15. Dezember flugzeuggestützte Messungen über dem Oberrheingraben statt. Darüber informiert das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum. Ziel des Projekts ist es, den geologischen Untergrund genauer zu untersuchen und damit Grundlagen für eine zukünftige, nachhaltige Energieversorgung zu schaffen.

GeoProH wird von einem Partnerverbund unter anderem mit Vulcan Energy, OMV, Eavor GmbH, der Stadt Frankfurt am Main und dem Karlsruher Institut für Technologie durchgeführt. Untersucht werden insbesondere geologische Strukturen und natürliche Störungszonen, um spätere Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur klimaneutralen Lithiumgewinnung besser planen zu können.

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Die Messungen erfolgen mit einem speziell ausgerüsteten, zweimotorigen Flugzeug vom Typ DC-3, das das Gebiet zwischen Bad Nauheim und Lampertheim in einem dichten Raster überfliegt. Die Flüge finden in Höhen zwischen 300 und 600 Metern statt. In Hessen wird überwiegend nachts zwischen 23 und 5 Uhr geflogen, außerhalb Hessens tagsüber.

Erfasst werden ausschließlich passive Messdaten zum Erdschwere- und Magnetfeld. Nach Angaben des Ministeriums sind diese Untersuchungen vollkommen ungefährlich und haben keine Auswirkungen auf Menschen, Tiere oder Umwelt. Anwohner werden darauf hingewiesen, dass es vereinzelt zu einem leisen Fluggeräusch kommen kann.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Internetseite „Natürlich Hessen“ von Vulcan Energy sowie über die LandesEnergieAgentur Hessen im Bereich Geothermie abrufbar. red

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