Foto: Stadt Michelstadt

Michelstadt. Nach der Sprengung der Brücke in Bad König-Zell hat der Durchgangsverkehr in den Michelstädter Stadtteilen deutlich zugenommen. Besonders betroffen ist Rehbach, wo innerhalb eines 14-tägigen Messzeitraums eine Vervierfachung der Verkehrsmenge festgestellt wurde. Statt bislang rund 2.000 Fahrzeuge passierten zeitweise etwa 8.500 Fahrzeuge täglich den Ort.

Bürgermeister Dr. Tobias Robischon und Rehbachs Ortsvorsteher Bernd Keller bezeichneten die Situation als nicht hinnehmbar und setzten sich gemeinsam mit Hessen Mobil, der Straßenverkehrsbehörde des Kreises, der Polizei und dem Ordnungsamt für kurzfristige Maßnahmen ein. Im Rahmen der „Task Force Zeller Brücke“ wurden zwei provisorische Querungshilfen gefordert und zügig umgesetzt.

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Noch vor Weihnachten wurden eine Ampelanlage an der B47 sowie ein beleuchteter Fußgängerüberweg an der Langen-Brombacher-Straße eingerichtet. Die Ampel erleichtert insbesondere Schulkindern den sicheren Weg zum Schulbus. Der neue Zebrastreifen am Dorfgemeinschaftshaus ermöglicht einen sicheren Übergang unter anderem zu Schulbus, Friedhof, Feuerwehrhaus und Spielplatz.

Aus dem Ort gibt es bereits positive Rückmeldungen. Die Querungshilfen vermitteln mehr Sicherheit und tragen nach Einschätzung vieler dazu bei, dass der Verkehr langsamer fließt. Auch für Autofahrer ergeben sich Vorteile, da Verkehrspausen das Ein- und Ausfahren aus Nebenstraßen erleichtern. Bürgermeister und Ortsvorsteher zeigen sich zuversichtlich, dass die Verkehrssituation mit gegenseitiger Rücksichtnahme gut bewältigt werden kann. red

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