Bürgermeister Jens Fröhlich mit der KAH-Delegation: (v. l.) Florian Keil, Dr. Agota Szukop, Sven Bormuth, Hartmut Klein, Doris Krawitz, Gabriele Ehmig, Detlef Röttger und Ralf Bämpfer-Vetter bei der Verleihung des KOMPASS-Schildes. Foto: KAH

Höchst. Die Gemeinde Höchst ist dem hessischen Sicherheitsprogramm KOMPASS beigetreten. In der vergangenen Woche überreichte Hessens Innenminister das offizielle Begrüßungsschild an Vertreter der Kommune und der Höchster Wählergemeinschaft KAH. Mit dem Kommunalen Programm Sicherheitssiegel sollen Kommunen gemeinsam mit dem Land Maßnahmen entwickeln, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern und Kriminalität vorzubeugen.

Auch wenn das KOMPASS-Siegel keine Garantie für sinkende Kriminalitätszahlen bietet, unterstützte die KAH-Fraktion den Beitritt ausdrücklich. Damit solle unterstrichen werden, dass Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit einen hohen Stellenwert in der kommunalpolitischen Arbeit haben. Bürgermeister Jens Fröhlich stellte bei der Übergabe eine Analyse der örtlichen Sicherheitslage vor und verwies auf bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen.

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Dazu zählt insbesondere die personelle Stärkung des Ordnungsamtes: Der Außendienst wurde von zwei auf fünf Kräfte aufgestockt und neu ausgestattet. Ab Februar soll zudem ein regelmäßiger Streifendienst eingeführt werden – werktags im Früh- und Spätdienst sowie am Wochenende im Spätdienst. Ergänzt werden diese Schritte durch präventive Angebote, einen Runden Tisch mit Schulen, Schulsozialarbeit und Jugendpflege sowie die Einstellung eines Integrationsguides über ein europäisches Förderprogramm. Zudem wurde eine Integrationskommission gebildet, die als Vorläufer für den Ausländerbeirat dient. red

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