Thomas Deck, Chefarzt Unfallchirurgie/Orthopädische Chirurgie, freut sich über die Zertifizierung. Foto: C. Lautenschläger

Erbach. Das Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) ist erneut als „Lokales Traumazentrum“ von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. zertifiziert worden. Damit wird bestätigt, dass das Krankenhaus rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr eine strukturierte und leitliniengerechte Versorgung von Schwerverletzten sicherstellt. Nach Angaben der Klinik unterstreicht die erneute Auszeichnung die zentrale Rolle des GZO in der Notfall- und Unfallversorgung im Odenwaldkreis und in den angrenzenden Regionen. Als Teil des Traumanetzwerks der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie übernimmt das Haus Aufgaben von der Erstversorgung über die weitere Behandlung bis hin zur Verlegung in spezialisierte Zentren, falls dies erforderlich ist.

Für die Zertifizierung müssen umfangreiche personelle, organisatorische und technische Anforderungen erfüllt werden. Dazu zählen unter anderem eine ständige Aufnahmebereitschaft für Schwerverletzte, die jederzeitige Verfügbarkeit erfahrener Fachärzte, speziell geschultes Personal, ein voll ausgestatteter Schockraum sowie moderne Diagnostik in der Notaufnahme. Zudem sind klar definierte Behandlungsabläufe, regelmäßige Fortbildungen und die Teilnahme am Traumaregister der DGU zur Qualitätssicherung vorgeschrieben.

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Die Einhaltung dieser Standards wird regelmäßig durch unabhängige Audits überprüft. Das GZO arbeitet als Lokales Traumazentrum eng mit anderen Kliniken des Netzwerks und den Rettungsdiensten im Odenwald zusammen, um eine verlässliche Versorgung von Unfallopfern jederzeit zu gewährleisten. red

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