
Michelstadt-Steinbuch. Die Feuerwehr Steinbuch hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am 20. Februar nicht nur auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt, sondern auch wichtige personelle Weichen gestellt. Im Mittelpunkt stand die Wahl eines neuen Wehrführers: Jens Walther übernahm das Amt und wurde noch am selben Abend von Bürgermeister Dr. Robischon vereidigt.
Die Versammlung begann mit einer bewegenden Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden – insbesondere für den viel zu früh verstorbenen 1. Vorsitzenden und Wehrführer Stefan Dincher, der die Wehr über Jahre geprägt hatte. Stellvertretender Vereinsvorsitzender Peter Becker ließ dann das vergangene Jahr Revue passieren, das mit dem 90-jährigen Bestehen der Wehr einen großen Höhepunkt hatte.
In der Einsatzabteilung gab es technische Neuerungen: Das Mannschaftstransportfahrzeug wurde mit einem Schwerlastauszug umgerüstet, und ein bereits in Dienst stehendes TSF-Wasser erhielt weitere Anpassungen. Die Jugendfeuerwehr zählte zum Jahresende elf engagierte Mitglieder – sechs Mädchen und fünf Jungen.
Stadtbrandinspektor Sascha Hammann beförderte zwei Kameradinnen und zwei Kameraden. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurden alle Posten erfolgreich neu besetzt.
Ein zentrales Thema war auch die Zukunft: Mit der im Oktober 2025 unterzeichneten Absichtserklärung zur geplanten Fusion der Wehren Steinbuch und Steinbach sei ein bedeutender Schritt für eine noch stärkere Zusammenarbeit gemacht, hieß es in den Grußworten der Gäste. Bürgermeister Dr. Robischon, Ortsvorsteher Andreas Kräuter und Stadtbrandinspektor Hammann sprachen den Kameraden Anerkennung, Dank und Zuversicht aus. red
