Höchst. Ende Januar fand in Höchst der zweite offene Frauen-Treff der Gemeinde statt. Zahlreiche Frauen aus Drittstaaten und EU-Ländern sowie Frauen mit und ohne Migrationshintergrund nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch in den Räumen der ehemaligen Bürgerhaus-Gaststätte und auf der Kegelbahn.
In freundlicher und entspannter Atmosphäre kamen die Teilnehmerinnen miteinander ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und hatten beim gemeinsamen Kegeln sichtlich Freude. Als Zeichen des Willkommens hinterließen die Frauen Grüße in ihrer jeweiligen Muttersprache und äußerten den Wunsch nach weiteren Treffen mit noch mehr Teilnehmerinnen.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema Arztbesuch und das deutsche Gesundheitssystem. Dabei ging es unter anderem um die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen. Zudem tauschten sich die Frauen darüber aus, wie in unterschiedlichen Kulturen mit Erkältungen umgegangen wird, was zu einem lebendigen interkulturellen Dialog führte.
Aufgrund des großen Interesses plant die Integrationsguide der Gemeinde, Diana Shelest, weitere Treffen. Ziel ist es, Integration und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und Frauen einen Raum für Information, Begegnung und Austausch zu bieten. Der Frauen-Treff fand im Rahmen des Förderprogramms KISI statt, das von der Europäischen Union finanziert und vom Land Hessen kofinanziert wird. red




