Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement wurden kürzlich im Landratsamt geehrt (von links): Irmhild Gertrud Rittmeyer (Michelstadt), Dr. Susanne Scholz (Höchst), Klaus-Dieter Schmidt (Brensbach) und Harald Dieter Staier (Höchst). Den Landesehrenbrief Hessen überreichten Landrat Frank Matiaske (r.) und Bürgermeister Jens Fröhlich (Höchst). Foto: Konstantina Koch

Odenwaldkreis. Landrat Frank Matiaske hat kürzlich vier Bürger für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Gemeinsam mit den anwesenden Wohnortbürgermeistern Jens Fröhlich (Höchst) und Rainer Müller (Brensbach) würdigte er Irmhild Gertrud Rittmeyer aus Michelstadt, Dr. Susanne Scholz und Harald Dieter Staier aus Höchst sowie Klaus-Dieter Schmidt aus Brensbach.

In seiner Ansprache hob Matiaske die besondere Bedeutung des Ehrenamts hervor und dankte den Geehrten für Zeit, Energie und Herzblut. Die für den Landesehrenbrief erforderlichen mindestens zwölf Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit hätten alle Ausgezeichneten deutlich übertroffen. Ihr Einsatz mache sie zu wichtigen Vorbildern für Kommunen, Demokratie und Gesellschaft.

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Irmhild Gertrud Rittmeyer engagiert sich seit 2006 im Bündnis „Odenwald gegen Rechts“, das sie als Gründungsmitglied mit aufgebaut und später über viele Jahre geleitet hat. Dr. Susanne Scholz wurde für ihr kommunalpolitisches Wirken in der Gemeinde Höchst geehrt, unter anderem als Gemeindevertreterin sowie als Mitglied verschiedener Ausschüsse und der Integrationskommission.

Klaus-Dieter Schmidt kann auf eine Vielzahl ehrenamtlicher Funktionen zurückblicken, unter anderem in der Nachbarschaftshilfe Gersprenztal, im VdK Brensbach, in der Gemeindevertretung Brensbach sowie in mehreren Vereinen und politischen Gremien. Harald Dieter Staier war viele Jahre kommunalpolitisch aktiv, engagierte sich in Gewerkschaften, als Geflüchtetenhelfer und in Initiativen wie dem Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ sowie im Arbeitskreis „Stolpersteine“ Höchst.

Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine Auszeichnung für langjähriges ehrenamtliches Wirken und wurde 1973 gestiftet. Voraussetzung ist ein mindestens zwölfjähriger Einsatz für Allgemeinheit und Gemeinwohl. red

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