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Hessen. Hessische Kommunen können sich ab sofort für die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm ab 2027 bewerben. Bis zu 14 neue Förderschwerpunkte sollen landesweit ausgewählt werden. Ziel des Programms ist es, Dörfer im ländlichen Raum zukunftsfest weiterzuentwickeln und Investitionen in Ortskerne, Infrastruktur sowie soziale und kulturelle Angebote zu ermöglichen. Hessens Heimatminister Ingmar Jung verweist auf die vielfältigen Fördermöglichkeiten für kommunale und private Projekte. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Erstellung eines Entwicklungskonzepts, das gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet wird. Darin legen die Kommunen fest, welche Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung umgesetzt werden sollen. Die Förderphase startet im Sommer 2027 und hat eine Laufzeit von sechseinhalb Jahren. Für die Erarbeitung der Konzepte können Fachbüros eingebunden werden; hierfür stehen ebenfalls Fördermittel zur Verfügung.

Finanziert wird das Programm durch Mittel von Land, Bund und Europäischer Union sowie aus dem kommunalen Finanzausgleich. In den kommenden Jahren stehen dafür durchschnittlich rund 33 Millionen Euro jährlich bereit. Gefördert werden unter anderem Projekte zur Daseinsvorsorge, zur Sanierung und zum Neubau in Ortskernen, aber auch soziale und kulturelle Vorhaben wie Dorfläden, Dorfcafés, Mehrgenerationentreffs oder Dorfmuseen.

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Anträge für sogenannte Dorfmoderationsprozesse können ab sofort bei den zuständigen Fach- und Förderbehörden der Landkreise gestellt werden. Bewerbungen als Förderschwerpunkt müssen bis zum 1. Februar eingereicht werden. Die Entscheidung über die neuen Förderschwerpunkte ist für den Sommer vorgesehen. Weitere Informationen gibt es unter www.landwirtschaft.hessen.de/laendliche-raeume/dorfentwicklung. red

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