Innenminister Roman Poseck (rechts) mit Bürgermeister Andreas Koch (links) Foto: Frank Zinn

Brombachtal. Innenminister Roman Poseck hat Brombachtal am Donnerstag, 24. September, offiziell im Landesprogramm KOMPASS Resilienz begrüßt. Im Feuerwehrhaus Kirchbrombach überreichte er Bürgermeister Andreas Koch das KOMPASS-Resilienz-Schild.

Brombachtal gehörte zu den ersten Kommunen, die sich bereits vor dem offiziellen Programmstart im Juni für eine Teilnahme entschieden hatten. Als Resilienzbeauftragte wurde Katrin Rupprecht benannt. Sie ist in der Gemeindeverwaltung für Feuerwehrangelegenheiten und Katastrophenschutz zuständig. Inzwischen nehmen 25 hessische Kommunen an KOMPASS Resilienz teil.

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Poseck verwies bei seinem Besuch auf die vielfältigen Krisen und Gefahren, auf die sich Kommunen vorbereiten müssen. Naturkatastrophen, Pandemien, Cyberangriffe, Sabotageakte und geopolitische Spannungen könnten sich überlagern. Umso wichtiger sei eine gute Vorsorge vor Ort, sagte der Innenminister.

Brombachtal hat bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Die Gemeinde verfügt über eine Stabsdienstordnung und kann kurzfristig einen Stabsraum im Rathaus einrichten. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr wurden bereits zwei Verwaltungsstabsübungen durchgeführt.

Für Verwaltung, Feuerwehr und Wasserversorgung stehen Notstromaggregate bereit. Auch Hochbehälter und Brunnen der Trinkwasserversorgung können mit Notstrom versorgt werden. Hinzu kommen ein Betreuungsplatz für 50 Personen, notstromfähige Gebäude wie die Turnhalle und das Feuerwehrhaus Kirchbrombach sowie Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen.

Auch die Sirenen wurden erneuert und auf Digitaltechnik umgestellt. Zudem informiert das Amtsblatt jede Woche auf zwei Seiten über die Vorsorge für Krisen und Katastrophen. Poseck hob besonders die Einbindung der Bürger hervor und dankte Bürgermeister Andreas Koch, der Resilienzbeauftragten Katrin Rupprecht sowie den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Brombachtal.

KOMPASS Resilienz richtet sich an hessische Städte, Gemeinden und Landkreise. Das Programm soll die Widerstandsfähigkeit der Kommunen gegenüber Krisen weiter stärken. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Benennung eines Resilienzbeauftragten. Kommunen können sich zudem um das Resilienz-Siegel bewerben, wenn sie aus jedem Handlungsfeld mindestens eine Maßnahme auf den Weg gebracht oder umgesetzt haben.

Weitere Informationen gibt es unter https://innen.hessen.de/sicherheit/kompass-resilienz sowie über den Resilienz-Newsletter unter https://feuerwehr.hessen.de/Resilienz-Newsletter. red

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