Odenwaldkreis. Die Volljuristin und Geschäftsführerin Rekha Krings bewirbt sich um das höchste politische Amt im Landkreis.
„Ich habe eine klare Vorstellung davon, wohin wir uns entwickeln sollten“, begann Rekha Krings (40) ihre Bewerbungsrede als Landratskandidatin bei der Vorstandssitzung des SPD-Unterbezirks Odenwaldkreis am 17. September in Erbach.
Anschließend umriss sie die Themen und Ziele, die sie als Landrätin umsetzen will: „Gute Schulen und gute Chancen für unsere Kinder und junge Menschen. Eine starke Wirtschaft, gute Arbeitsplätze und gute Bedingungen für diejenigen, die hier etwas aufbauen wollen. Eine verlässliche medizinische Versorgung. Eine moderne Verwaltung, die erreichbar ist, Entscheidungen möglich macht und nach Lösungen sucht. Und einen Odenwaldkreis, der auch in Zukunft stark und eigenständig bleibt.”
Sie wolle nicht nur verwalten, führte die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete weiter aus, sondern die Zukunft gestalten: „Ich wünsche mir, dass wir bei einer neuen Idee nicht zuerst fragen: Warum geht das nicht? Sondern: Wie kriegen wir das hin?“ Dabei setzt sie auf die Stärken ihrer Odenwälder Heimat: „Menschen, die anpacken. Unternehmen, die hier etwas aufgebaut haben. Vereine und Initiativen, in denen Ehrenamt wirklich gelebt wird. Menschen, die füreinander da sind und unsere Dörfer und Städte lebendig halten.“
Rekha Krings ist in Michelstadt aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie Bad König. Wenn sie an ihre Zukunft denke, wünsche sie sich vor allem, dass ihre Töchter auch in zehn oder zwanzig Jahren sagen können: „Hier bin ich gerne zu Hause.“ Genau deshalb reiche es ihr nicht, nur darüber zu sprechen, was sich verändern müsse. „Ich will Verantwortung übernehmen.“
Nach konstruktiver und intensiver Aussprache fasste der Vorstand den einstimmigen Beschluss, Rekha Krings als Kandidatin für das Amt der Landrätin zu nominieren, aufgrund ihrer Lebenserfahrung, ihrer fachlichen Qualifikationen, ihres langjährigen politischen und ehrenamtlichen Wirkens verfüge sie, so die einhellige Meinung, über die besten Voraussetzungen.
Der Beschluss muss von den Delegierten des SPD-Unterbezirksparteitag am 17. November in Erbach noch bestätigt werden. Der Urnengang zur Landratswahl findet am 4. April 2027 statt. red





