Erbach / Michelstadt. Vier Schulen in Erbach und Michelstadt sollen künftig sicherere, selbstständigere und umweltfreundlichere Schulwege ermöglichen. Dafür erarbeiten die beiden Städte gemeinsam mit dem Odenwaldkreis und der Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) integrierte Schulmobilitätspläne.
Betroffen sind die Schule am Sportpark und die Astrid-Lindgren-Schule in Erbach sowie das Gymnasium Michelstadt und die Stadtschule Michelstadt. Der Auftakt für das Projekt erfolgte bereits im Frühjahr. Im Laufe des Jahres werden die jeweiligen Pläne erarbeitet.
Dabei sollen unter anderem Verkehrsführung und Infrastruktur, Mobilitätsbildung sowie organisatorische und informative Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Grundlage sind Workshops, Ortsbegehungen und Mobilitätsbefragungen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Erfahrungen und Bedürfnissen der Schüler.
Ziel ist es, Schulwege sicherer und übersichtlicher zu machen und Kindern zu ermöglichen, ihren Weg möglichst selbstständig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zurückzulegen. Auch die vorgeschriebenen Schulwegpläne mit Empfehlungen für sichere Schulwege sollen aus dem Prozess hervorgehen.
Das Programm „Besser zur Schule“ wird von der ivm seit 2018 umgesetzt. Nach Angaben der Gesellschaft wurden bereits mit mehr als 130 Schulen entsprechende Prozesse angestoßen und abgeschlossen. Informationen gibt es unter www.BesserZurSchule.de. red





