Breuberg-Sandbach / Höchst. Mit einer feierlichen Veranstaltung in der Heinrich-Böhm-Halle in Breuberg-Sandbach hat die Ernst-Göbel-Schule ihren Abiturjahrgang 2026 verabschiedet. Insgesamt erhielten 106 Schüler ihre Abiturzeugnisse.
Schulleiterin Marion Braun gratulierte den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss und rief sie dazu auf, Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und Toleranz als Wegbegleiter für ihren weiteren Lebensweg zu nutzen. Auch Ute Kowarschik, die die Stadt Breuberg vertrat, überbrachte Glückwünsche und wünschte den jungen Erwachsenen Mut, Neugier und Zuversicht für die Zukunft.
Besonders erfreulich fiel die Leistungsbilanz des Jahrgangs aus: Der Abiturdurchschnitt liegt bei 2,3. Insgesamt 35 Absolventen erreichten eine Eins vor dem Komma, weitere 55 eine Zwei. Drei Schüler wurden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Das beste Abitur des Jahrgangs wurde mit einem Notendurchschnitt von 0,739 abgeschlossen.
Für Unterhaltung sorgten während der Feier mehrere musikalische Beiträge von Tobias Körbel sowie ein Auftritt des Männerballetts aus Lehrern und Abiturienten. Zudem wurden zahlreiche Fachpreise verliehen.
Eine besondere Ehrung erhielt Schulsprecher Moritz Fischer. Er wurde mit dem Sozialpreis ausgezeichnet. Die Schulleitung würdigte damit sein langjähriges Engagement für die Schulgemeinde.
Emotional wurde es bei der Rede von Lehrer Dragi Vrančić, der einen Teil des Jahrgangs seit der fünften Klasse begleitet hatte. Er erinnerte an die gemeinsame Schulzeit und verabschiedete die Absolventen mit den Worten: „Ihr wart, ihr seid, ihr bleibt für mich: meine Kinder.“
Zum Abschluss blickten Moritz Fischer und Chantal Marques da Costa stellvertretend für den Jahrgang auf die gemeinsame Schulzeit zurück – von Klassenfahrten über die furchtbare Lockdown-Zeit bis hin zum bestandenen Abitur. Die Ernst-Göbel-Schule wünschte allen Absolventen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg. red

