Foto: Stadt Bad König

Bad König-Zell. Nach den massiven Fahrbahnschäden in der Ortsdurchfahrt Zell startet am Montag, 15. Juni, die dringend notwendige Sanierung der Umleitungsstrecke für die B 45. Die Arbeiten sollen noch vor Beginn der hessischen Sommerferien abgeschlossen werden.

Erneuert wird die Asphaltdeckschicht auf einer rund 1,5 Kilometer langen Strecke. Dafür werden etwa vier Zentimeter der Fahrbahn abgefräst und anschließend neu aufgebaut. Betroffen ist der Bereich vom Helmertweg über die Straße „An der alten Schule“ und die Michelstädter Straße bis zur Einmündung der Königer Straße in die Kreisstraße K 91.

Die Ortsdurchfahrt musste Ende Mai kurzfristig voll gesperrt werden. Grund waren erhebliche Hitzeschäden im Bereich des Helmertwegs. Nach Angaben von Stadt und Hessen Mobil hatte sich die Fahrbahnoberfläche infolge der hohen Temperaturen aufgeweicht. Trotz provisorischer Maßnahmen konnte die Strecke nach dem Pfingstwochenende aus Sicherheitsgründen nicht länger offengehalten werden.

Bad Königs Bürgermeister Frank Hofferbert betonte, dass die Sanierung die Umleitungsstrecke bis zur geplanten Verkehrsfreigabe der neuen Zeller Brücke im kommenden Jahr langfristig sichern solle. Auch Hessen Mobil verweist auf die Belastungen für die Anwohner und dankt für deren Geduld während der Bauarbeiten.

Vor Beginn der Maßnahme wurde der Kanal entlang der Strecke untersucht. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch die Bauarbeiten Schäden an Kanal oder Hausanschlüssen entstehen. In diesem Fall könnten zusätzliche Reparaturen erforderlich werden, die sich auf die Bauzeit auswirken würden. Nach Abschluss der Arbeiten ist eine weitere Kanaluntersuchung vorgesehen.

Die Kosten für die Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 280.000 Euro und werden vom Bund übernommen. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung zwischen der Stadt Bad König und dem Land Hessen, da die kommunale Straße während des Neubaus der Zeller Talbrücke als Umleitungsstrecke für die Bundesstraße 45 dient. Weitere Informationen zum Brückenprojekt stellt Hessen Mobil auch über seinen WhatsApp-Newsletter bereit. red

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