Breuberg. Die Vorbereitungen für den geplanten Windpark Breuberg laufen auf Hochtouren. Bereits zu Beginn des Jahres starteten im vorgesehenen Gebiet Baumfällungen und Rodungsarbeiten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Artenschutz. Weil im Projektgebiet geschützte Haselmäuse leben, mussten zunächst umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehören zusätzliche Sträucher, Nistkästen und weitere Rückzugsorte für die Tiere.
Seit Mitte Mai werden nun auch die Wurzelstöcke entfernt. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein. Anschließend folgen weitere Kontrollen, damit Haselmäuse und Ameisen nicht in die künftigen Baustellenbereiche zurückkehren.
Parallel begleiten Archäologen die Maßnahmen. Dabei werden historische Grenzsteine und ein alter Hohlweg untersucht und dokumentiert.
Die eigentlichen Tiefbauarbeiten für den Windpark sollen nach aktuellem Stand im März 2027 beginnen. Ab Herbst 2027 sind die Arbeiten an Fundamenten und Türmen geplant. Der Aufbau der Windkraftanlagen startet voraussichtlich Anfang 2028. Der Netzanschluss in Wörth ist derzeit für Juni 2028 vorgesehen. red

