Der Neustädter Prinz, Sebastian I., Bürgermeister Jens Fröhlich (Höchst), die Neustädter Prinzessin Jenni I. und die Erste Stadträtin Ute Kowarschik. Foto: Stadt Breuberg

Breuberg. Mit Schlachtruf und Schunkelliedern hatten die Narren in Breuberg wieder das Regiment übernommen. Unter dem närrischen Motto „Ob Sandbach, Rawisch, Neustadt hier, wir trinke gemeinsam unser Bier. Das Rathaus is im Sturm genumme, Breubergs Narre häwwe die Macht übernumme“ eroberten die Fastnachtsgesellschaften am 12. Februar das Rathaus.

Gemeinsam stürmten „Die Elfer“, die Sandbacher Garde, der Karnevalverein Neustadt, die Rawischer Fastnachter sowie der Carneval Club Blau-Gelb Höchst das Gebäude – tatkräftig unterstützt von Höchsts Bürgermeister Jens Fröhlich. Da Breubergs Bürgermeisterin Deirdre Heckler an einer Fortbildung teilnehmen musste, stellte sich die Erste Stadträtin Ute Kowarschik den Angreifern entgegen – vergeblich. In ausgelassener Stimmung wechselte die Schlüsselgewalt.

Doch nicht nur im Rathaus wurde gefeiert: In allen Breuberger Stadtteilen gab es Sitzungen, Partys, Kinder- und Straßenfasching. Überall steckte viel Herzblut, Kreativität und Engagement drin. red

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